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Entlang
der Küstenlinie von Norwegen sind die Umstände für
Spear-fishing fast das ganze Jahr über ausgezeichnet. In diesem
Artikel konzentrieren wir uns auf den Westen Norwegens, und zwar
auf das Gebiet rund um die Stadt Bergen.
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In
Norwegen ist Unterwasserjagd eine relativ neue Aktivität. Freitauchen
und Unterwasserjagd wurden lange Zeit vom Flaschentauchen überschattet.
Einige der großen Tauchzentren sind dafür verantwortlich,
da sie versuchten, so viele Flaschentaucher wie möglich auszubilden,
da das Equipment dafür 5 mal so teuer ist und dadurch die Umsätze
entsprechend höher sind.
Für
viele Jahre gab es eine kleine Zahl Freitaucher und Unterwasserjäger.
In den letzten Jahren haben es enthusiastische Freitaucher durch
bemerkenswerte Leistungen geschafft, die Unterwasserjagd auf den
Plan zu bringen. Das führte zu einem enormen Anstieg der Taucher
innerhalb der letzten 3 Jahre.
Viele
Menschen entdeckten diese famose Tätigkeit, die auch folgendes
enthält:
- Erleben
der Natur
- Aktivität
- Kameradschaft
- Kochen
und
- Gute
sportliche Betätigung
Norwegen
hat, einschließlich seiner Fjorde und Inseln eine so lange
Küstenlinie, dass die Strecke rund um den Äquator reichen
würde. Verschiedene Arten von Seegras und Seetang dominieren
die Küstenlinie, und zusammen mit dem warmen Wasser des Golfstroms
ist das eine ausgezeichnete Umgebung für eine Vielzahl von
Fischarten. Die Fischerei und das Meer als Ressourcenquelle ist
deshalb Norwegens größte Industrie.
Im
Winter bleiben die Fische gewöhnlich tiefer, aber der Winter
bringt auch ausgezeichnete Sichtverhältnisse und Temperaturen
von 4-7 Grad Celsius. Die Meerestemperatur steigt wenn der Frühling
kommt. Zur gleichen Zeit bewegen sich die Fische wieder im seichteren
Gewässer. Kleine Köhler und Heringe fressen viel „
Artemia “ ( mikroskopisch kleine Shrimps ), und größere
Jäger wie Pollacks oder Kabeljaue fressen wiederum diese Fische.
Im
Sommer sind weniger Fische zu sehen, und die Sichtverhältnisse
können sehr unstabil sein. Es ist wichtig, zur richtigen Zeit
am richtigen Ort zu sein! Von September bis Dezember wird die Umgebung
für Spear-fishing wieder sehr gut, ähnlich wie im Frühling.
Die Sichtverhältnisse werden besser ( hängt von der Niederschlagshäufigkeit
ab ) und die Fische befinden sich im seichten Gewässer. Von
Dezember an sinkt die Meerestemperatur merklich, und die Fische
ziehen sich ins tiefere Gewässer zurück.
Harpunen-Jagd Wettbewerbe
In Norwegen gibt es ein paar offizielle Wettbewerbe, Kristiansand-Cup
und NM-Cup, aber die meisten aktiven Unterwasserjäger und Freitaucher
machen private Veranstaltungen. Es gibt auch eine neu eingerichtete
Rekordliste für Norwegische Unterwasserjagd, in der die offiziell
größten Fische registriert sind. Von der Firma Frivannsliv
AS gibt es Auszeichnungen für die größten Fische
von ausgewählten Arten, die innerhalb der Jagdsaison gefangen
werden.
Kombinieren sie es mit Kajakfahren
Einige Unterwasserjäger bevorzugen ein Kajak bei ihren Trips.
Wahrscheinlich wurden ähnliche Boote von den ersten Norwegern
benutzt, die sich vor zirka 10.000 Jahren in der eisigen Landschaft
niederließen. Das Kajak ist leicht mitzunehmen ( am Autodach
), es birgt genügend Platz für die notwendige Taucherausrüstung,
und man kann zwischen den Inseln, Meerengen und Stränden reisen,
die man mit dem Auto nicht erreichen kann.
Tolle
Orte zum Campieren!
Outdoor
– und Naturerlebnisse sind für viele von uns ein wichtiger
Teil des Hobbys. Das Lavoo ( Ein traditionelles norwegisches Zelt
) ist deshalb eine gute Alternative für diejenigen von uns,
die ein oder zwei Nächte draußen in der wilden Natur
Norwegens verbringen wollen. Es ist für jedermann möglich,
sich in Norwegen frei zu bewegen, zu wandern und zu campieren, solange
es keine Grundeigentümer stört.
Die häufigsten Fischarten
Wir beschreiben jetzt Unterwasserjagd auf die häufigsten
Fischarten, die gleichzeitig hervorragende Speisefische sind.

-
Kabeljau ( Gadus Moruha, in Norwegisch: Torsk)
Dieser braunrote Fisch kann bis zu 50 Kilo wiegen, wird
aber selten größer als 50 Kilo gesehen. Der Kabeljau
bewegt sich hauptsächlich am Grund und in Seetangwäldern,
wo er kleine Fische und Krabben jagt. Er bewegt sich auch pelagisch
unter großen Schwärmen, wo er sich von kleinen Fischen
ernährt.
Pollack
(Pollachius pollachius, in Norwegisch: Lyr)
Der Pollack gehört zur gleichen Familie wie der Kabeljau,
aber er ist länger und schlanker. Er hat ein unterständiges
Gebiss und operiert hauptsächlich pelagisch. Der Pollack
jagt kleine Fische und ist ein guter Jäger.
Wenn man einem Pollack begegnet, wird er häufig skeptisch
und beginnt wegzuschwimmen. Wenn man dann die eigene Geschwindigkeit
erhöht, ist er schnell außerhalb der Reichweite.
Da der Pollack aber sehr neugierig ist, kann es klug sein, einfach
wie tot stehen zu bleiben, denn dann macht der Fisch oft das gleiche
und dreht um, um nachzusehen wo der Taucher geblieben ist. Dieser
Fisch ist schnell und stark und es ist wichtig, einen guten Treffer
mit dem Harpunenspeer zu landen. Er wiegt meistens zwischen 2-10
Kilo und wird selten größer als 120 cm und schwerer
als 12 Kilo. Er ist ei ausgezeichneter Speisefisch, der hauptsächlich
gebraten wird.
Steinbeißer
(Anarhicas lupus, in Norwegisch: Steinbit)
Dieser Fisch ist wegen seines exzellenten Fleisches hoch begehrt.
Er lebt ausschließlich von Schalentieren und Seeigeln. Der
Steinbeißer kann 25 Kilo wiegen und hat enorm starke Kiefer
die sehr leicht Finger zermahlen, wenn man lässig damit umgeht.
Wir treffen diese Spezies oft zwischen 3-10 Kilo an. Er hat keine
Angst vor dem Jäger, deshalb ist es einfach, ihn zu finden.
Seeteufel/Angler
( Lophius piscatorius, in Norwegisch: Breiflabb)
Wie
der Steinbeißer ist auch der Seeteufel am Grund zu finden,
wo er auf kleine Fische wartet, die nahe vorbeischwimmen. Die
Flosse am Kopf funktioniert wie eine Angelrute, die mit einem
Stück Haut am Ende Beute anlockt. Wenn das enorm große
Maul geöffnet wird, wird die Beute regelrecht eingesaugt.
Der eigentliche Körper macht nur 1/3 der Gesamtlänge
aus. Der Fisch erreicht ein Gewicht von über 70 Kilo, und
größere Exemplare dieser Spezies kann man auch im
relativ seichten Gewässer antreffen.
Scholle
(Pleuronectus platessa, in Norwegisch: Rødspette)
Die
Scholle ist der häufigste Plattfisch in Norwegen. Schönes
weißes Fleisch, das die beste Qualität von Sommer
bis Winter erreicht. Die Scholle hat aber im Frühling nach
dem Laichen eine schlechte Qualität.
Wir
fangen sie meistens zwischen 1-4 Kilo. Sie ist eine leichte
Beute, kann aber auch sehr gut gegenüber dem sandigen Grund
getarnt sein.
-
Steinbutt
(Scopinalmus maxima, in Norwegisch: Piggvar)
Dieser
Plattfisch wird bis zu 25 Kilo schwer, ist ausgezeichnet zu
essen und "das Wasser läuft uns im Mund zusammen", wenn
wir ihn sehen. Er ist extrem gut getarnt, aber wenn man ihn
einmal einen erblickt hat, hat man den Fang so gut wie in der
Tasche.
Atlantischer
Heilbutt (hippogolussus hippogolussus, in Norwegisch: Kveite)
Der
Traum eines jeden Spear-fishers! Bis jetzt gibt es nicht viele
registrierte Fänge dieses Plattfisches, der bis zu 300
Kilo schwer und 3 Meter lang werden kann! Die Anzahl dieser
Art ist in den letzten 40 Jahren zurückgegangen, aber es
wird erwartet, dass sie in Zukunft wieder anwächst. Wenn
wir Exemplare unter 5 Kilo antreffen, lassen wir sie in Ruhe,
damit sie eine Chance zur Fortpflanzung bekommen. Wir treffen
diese Gattung aber nur selten, die auch pelagisch auf große
Schwärme von Köhlern und Heringen Jagd macht.
Es
gibt auch einige andere Arten, auf die wir Jagd machen, wie
Brassen, Rochen, Heringe, Makrelen, Aal, vielerlei Plattfische
und so weiter.
Jagd-Bedingungen
Meerengen
sind unumstritten die besten Orte zum Jagen. Die Flut bringt Fressbares
für die Fische, und diese versammeln sich, um zu schlucken,
was an ihrem Maul vorbeischwimmt. In einigen Meerengen kann die
Strömung eine
Geschwindigkeit
von 6 Knoten erreichen, und es ist wichtig, die Strömung strategisch
auszunutzen.
Die
Jagd wird oft nahe dem Ufer ausgeführt, wo das Wasser entweder
still steht oder sich in entgegengesetzter Richtung zur Hauptströmung
bewegt. Erfahrene Unterwasserjäger jagen in Tiefen von 20 Metern,
aber die meisten Fänge werden zwischen 6-12 Metern gemacht.
Ausrüstung
Die
Stärke der Socken, Handschuhe und Nassanzüge, die wir
das ganze Jahr über verwenden, beträgt 6- 7 Millimeter
. Wegen des kalten Wassers im Winter und im Frühling muss die
Gesichtsöffnung in der Haube sehr klein sein, damit sowohl
Stirn als auch das Kinn vollständig bedeckt ist.

Unrecht |

Recht |
Viele
denken dass Elios und Sporasub die besten Hauben - Lösungen
anbieten. Aber natürlich werden auch viele andere Anzugstypen
im ganzen Land verwendet.
Die
Reichweite der Harpunen ist häufig ähnlich wie die italienischer
Bauart, aber viele Norweger bevorzugen es, die Harpune direkt an
einer Leine mit der Boje zu verbinden, die frei durch einen Karabiner
am Bleigurt läuft, als eine Leine mit Spule zu verwenden. (Siehe
Bild)
Dieses
Jahr wurde der erste Film über Unterwasserjagd herausgegeben,
und wir erwarten noch mehrere Filme in den kommenden Jahren.
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NORWEGEN
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Verfasst von Børje Møster
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